Champion

 Dark Wolf vom Hasslachtal 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
Dt.CH.PRTCD, Dt.CH.VDH
Dark Wolf  vom Hasslachtal
Wurftag: 29.11.2006
 
SH. 37 cm
BU. 48 cm 
Vollzahniges Scherengebiss
Haarkleid: rauh, weiß/schwarz/braun
 
 
V,WT, JP, BP, JEP/SwP, sil, lt, SJ, HN, PloB, AUoB, AEP oB, DNA, PLL -/-
 
 
1. Hadamar Anw.V1.Dt.Ch.VDH, CAC
2. Thalheim Anw.V1.Dt.CH.VDH, CAC, BOB
3. Annaberg - Buchholz Anw.V1.Dt.CH.VDH, CAC
4. CACIB Nürnberg Anw.V1.Dt.CH.VDH, CAC, CACIB
Anw.Int.schönh.Ch
5. Anw.V1.Dt.CH.VDH, CAC bei der nationalen in Dresden
6. Int.Leipzig V1, Anw.Int.Dt.CH.VDH,Res. CAC, Res.CACIB
 
 
 
Eltern: DJ vom Mahdenwald
w-b GS INT./Dt.(VDH)-/Dt.(PJRTCD)- /Tschech.CH.v36,5/46 WT, JP, BP, ZP, GP, SW, JEP, EF, SJ, HN, PLoB, AUoB, AEPoB
Angel vom Ulsterberg
sg, w-s-b 34,5/48 WT, JEP/SwP, AUoB

 
 
 
WOLFI VON GEBURT..... *anklicken*
 
 
 
 

 

 
 
 
 

 
Beurteilung Zuchtzulassungsschau
 
Formwert V
 
 Haarart   rauh ,  Schulterhöhe  37 cm , 
vorzüglich gebauter Rüde  der sich  sehr gut zeigt, kräftiger Kopf,
kleine dunkelbraune Augen, sehr gut angesetzte  und getragene Ohren von
richtiger Größe, Substanzvolles Gebäude, gerade Front, korrekte
Winkelung , dichtes Rauhaar  mit der  erwünschten Farbverteilung.
Gleichmäßiges Gangwerk.
 
 
Beurteilung Spezialzuchtschau
 
Anw.Dt.Ch.VDH und PRTCD 
 V1 , Vorzüglich gebauter Rüde  der sich lebhaft im Ring zeigt.
Kräftiger Kopf, korrekte Auge und Ohren, sehr gute Oberlinie,
vorzügliche Winkelungen, dichtes festes Haar. Raumgreifendes Gangwerk
mit sehr guten Schub.
 
 
 
 
 
  
 

 
Beurteilung Wesenstest
Wolfi ist ein selbstbewußter PRT mit sehr guten jagdlichen Anlagen.
Im Personenbereich zeigte er sich sehr sicher.
 
 
 
Orginalbild von Gabi Wirth
 
Junghundeprüfung in Aufhausen
Orginalbilder von Gabi Wirth
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
„Wolfi“ ist ein Champion mit Biss

 

Jürgen Helgerths Hund „Dark Wolf vom Hasslachtal“ hat sich den deutschen Titel gesichert

 

Kronach. Wenn zwei einen guten Riecher haben, dann kann nur etwas Gutes dabei herauskommen; das zeigt sich auch bei Jürgen Helgerth und „Dark Wolf vom Hasslachtal“. Der eine hatte den richtigen Riecher bei der Zucht von Parson-Russell-Terriern, der andere hat ihn, wenn er mit „Herrchen“ auf die Jagd geht.

 

von Marco Meißner

 

Gemeinsam dürfen sie nun stolz auf die Titel eines Clubchampions und Deutschen Champions VdH sein, die der Terrier-Rüde „Wolfi“ als erster seiner Rasse im Landkreis errungen hat.

Für Jürgen Helgerth und seine Frau Birgit stand ursprünglich nicht die Zucht der Parson-Russell-Terrier im Blickpunkt. Vielmehr wollte Birgit Helgerth anfangs einfach nur einen Vierbeiner haben – obwohl ihr Mann von dieser Idee gar nicht überzeugt war. „Dann ist die Liebe zum Hund und zu dieser Rasse langsam immer stärker geworden“, erzählt er. Inzwischen haben die Terrier das Herz des Zoohändlers erobert.

Das hat soweit geführt, dass er wegen seiner Vierbeiner sogar den Jagdschein gemacht hat. Die Parson-Russell-Terrier sind nämlich gute Jagdhunde, die bei der Fährtenarbeit erst so richtig aufblühen. „Das Aussehen und das Temperament waren für uns der Reiz an dieser Rasse – und natürlich, dass die Parson-Russell-Terrier als Familienhunde für die Wohnung ideal sind“, schwärmt Jürgen Helgerth. Weil ihm die Tiere am Herzen liegen, will er seine Zucht auch nicht gewerblich betreiben, und er warnt vor einer Überzüchtung durch eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere, bei der es manchem Zeitgenossen nur um den Profit gehe. „Für mich ist die Zucht ein Hobby, eine Freude. Da geht es darum, die Rasse zu erhalten und ihre Merkmale zu verbessern – aber ohne zu überzüchten.“ Um jedoch zu wissen, wo seine kleine jagdliche Leistungszucht stehe, müsse sie sich auch an Schauen beteiligen. „Zunächst muss man zu Zuchtzulassungsschauen gehen, damit der Hund erst einmal eine Bewertung von einem neutralen Richter bekommt“, erklärt der Kronacher Züchter. Zähne, Biss, Körpermaße – die Kriterien für die Rasse werden dabei genau unter die Lupe genommen. Wenn es später auf nationale und internationale Zuchtschauen geht, bei denen in Altersklassen unterteilt gewertet wird, wird die Messlatte vom Verband noch höher gesetzt.

Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von „Dark Wolf vom Hasslachtal“, kurz „Wolfi“ genannt. Wenn er Schwanz wedelnd im Geschäft seines Herrchens sitzt und die Kundschaft zu Streicheleinheiten animiert, denkt man nicht, dass man es mit einem „geadelten“ Tier zu tun hat. Doch der „dunkle Wolf“ hat nicht nur den Wesenstest und verschiedene jagdliche Prüfungen bestanden sowie gute Veranlagungen gezeigt, sondern sich als Zierde seiner Rasse herauskristallisiert. Bei der Zuchtzulassungsschau im hessischen Hadamar legte er mit einer vorzüglichen Bewertung („V 1“) den Grundstein zu weiteren Erfolgen. Bei Spezialzuchtschauen, nationalen und internationalen Schauen in ganz Deutschland folgten immer wieder V 1-Bewertungen. Er verbuchte weitere Erfolge als bester seiner Rasse, bester Rüde und durch so genannte Anwartschaften.

Um den Titel eines Champions zu erringen, müssen in einem bestimmten zeitlichen Rahmen mehrere Anwartschaften bei kleinen beziehungsweise großen Schauen von unterschiedlichen Wertungsrichtern an den Hund ausgesprochen werden. Für einen Deutschen Champion VdH (Verband für das Deutsche Hundewesen) braucht es beispielsweise fünf Anwartschaften, davon drei „große“. Inzwischen hat der fast dreijährige „Wolfi“ sogar Ambitionen auf einen internationalen Championtitel. Dafür hat er ebenfalls schon Anwartschaften verbucht.

Doch auch wenn „Wolfis“ Zeit als großer Champion einmal vorbei sein sollte, braucht er sich keine Sorgen zu machen, denn Jürgen Helgerth will keine „Zuchtmaschinen“ für ein paar Jahre, die dann abgeschoben werden. Er will eine Beziehung zu seinen Tieren aufbauen. Darum rät er auch jedem, der sich einen Hund anschaffen will, gut darüber nachzudenken, welcher Vierbeiner sich für ihn eignet. Es müsse auch nicht immer ein großer Hund sein, kleinere Rassen könnten genauso Temperament zeigen und Freude bereiten.

 

 

Orginaltext aus dem Kronacher Wochenblatt Text Marco Meißner

 

 

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